Donau auf Rekordtief: Was das Niedrigwasser 2026 für Österreich bedeutet – von der Wasserkraft bis zum Zicksee
Pegelstände, die Messgeschichte schreiben
Die Donau ist der Krisenherd dieses Sommers. In Bratislava wurde der niedrigste Durchfluss seit Messbeginn 1876 registriert; mehr als ein Dutzend Schiffe liegen dort fest, weil sie weder nach Wien noch nach Budapest weiterkommen. In Budapest zeigte der Pegel am Abend des 2. August nur noch 9 cm – das bisherige Allzeittief von 33 cm aus dem Jahr 2018 ist pulverisiert. Ende Juli meldeten 78 Prozent der Donau-Messstationen extrem niedrige Stände. Wichtig zur Einordnung: Der Pegel ist nicht die Wassertiefe – gemessen wird ab dem Pegelnullpunkt der Station. Die Donau „trocknet“ nicht aus, aber die Schifffahrt verliert ihre Grundlage.
Flussabwärts wird es dramatischer: In Rumänien liegen Abschnitte bis zu einen Meter unter der Mindestfahrwassertiefe, die Fähren zwischen Rumänien und Bulgarien stehen still, und bei Vidin musste das Kreuzfahrtschiff Viking Ullur mit 186 Touristen evakuiert werden, nachdem es auf Grund gelaufen war. Nördlich von Budapest warteten zeitweise ein Dutzend Hotelschiffe auf höheres Wasser – betroffen sind auch Linien, die ab Wien und aus der Wachau fahren; der ungarische Anbieter MAHART meldet 18 Prozent weniger Buchungen.
Der Rhein erzählt dieselbe Geschichte: Der Pegel Kaub fiel am 3. August auf 24 cm – laut Bloomberg der niedrigste Stand seit Messbeginn 1880, mit prognostizierten 17 bis 18 cm bis zum Wochenende. Die Elbe in Magdeburg steht auf rekordniedrigen 45 cm, die Weichsel in Warschau bei 29 cm, der Po führt bei Cremona 278 statt üblicher 929 m³/s – das schlimmste Dürrejahr seit 70 Jahren – und der Bodensee verzeichnete den niedrigsten Juli-Stand seit Messbeginn.
Und in Österreich selbst? Der Neusiedler See liegt nur noch rund 12 Zentimeter über seinem absoluten Tiefststand aus dem Jahr 2022 – und der Zicksee im Seewinkel ist zur Gänze ausgetrocknet und hat sich nicht wieder erholt. In Niederösterreich meldeten kleinere Flüsse lokale Fischsterben durch Sauerstoffmangel. Die Zuflüsse zu den alpinen Speichern und Laufkraftwerken liegen rund 50 Prozent unter dem langjährigen Mittel.
Woher das kommt: Rekord-Juni, schneearme Alpen und vier trockene Monate
Hinter dem Rekord-Niedrigwasser steht das Zusammentreffen von drei Ursachen. Die erste ist die Hitze: Laut dem EU-Klimadienst Copernicus war der Juni 2026 der heißeste jemals gemessene in Westeuropa (+3,06 °C über dem Mittel), und die Hitzewellen setzten sich im Juli und August fort – Wien stellte mit 40,0 °C einen neuen Allzeitrekord auf. Heiße Luft saugt Wasser aus Landschaft und Flüssen regelrecht heraus, und jedes Grad mehr beschleunigt die Verdunstung.
Die zweite Ursache ist das monatelange Regendefizit in weiten Teilen Mitteleuropas. Die dritte wurde schon im Winter angelegt – und hier sitzt Österreich an der Quelle: Nach der Bilanz von GeoSphere Austria war der Winter 2025/26 am Alpensüdrand der trockenste der Messgeschichte, die Nordalpen erlebten den zweittrockensten Winter seit 1991, und die Schneehöhen im gesamten Alpenraum gehörten zu den fünf niedrigsten seit Messbeginn der Reihe. Ohne Schmelzwasser fehlt Donau, Inn, Rhein und Po ihre wichtigste Sommerreserve.
Die Rolle des Klimawandels hat die Attributionsstudie von World Weather Attribution vom 23. Juli beziffert: Die extremen Verdunstungsbedingungen dieses Frühjahrs und Sommers sind durch die Erwärmung rund 80-mal wahrscheinlicher geworden, die Bodendürre 5- bis 11-mal. Bemerkenswert: Beim Niederschlag selbst fanden die Forscher keinen klaren Langzeittrend. Der Motor der europäischen Dürren ist die Hitze und die Verdunstung – genau deshalb treffen Dürre und Hitzewellen, die wir im eigenen Artikel analysieren, in denselben Sommern zusammen.
„Wenn du mich siehst, dann weine“: Die Hungersteine sind zurück
An Rhein und Elbe sind in diesem Sommer wieder Hungersteine aufgetaucht – Felsblöcke im Flussbett, in die frühere Generationen bei extremem Niedrigwasser Jahreszahlen und Warnungen meißelten. Ein sichtbarer Hungerstein bedeutete: flacher Fluss, stillstehende Schifffahrt, Missernte, Teuerung. Bei Worms kam der dortige Hungerstein frei, als der Rhein-Pegel exakt 0 cm zeigte.
Der berühmteste Hungerstein Europas liegt in der Elbe bei Děčín in Nordböhmen: Er trägt die deutsche Inschrift „Wenn du mich siehst, dann weine“ und Jahreszahlen ab 1616. Das tschechische Regionalblatt Děčínský deník berichtete am 20. Juli, dass die Dürre gleich mehrere dieser Steine bei Dolní Žleb freigelegt hat; zwischen Děčín und Pirna sind rund ein Dutzend beschriftete Steine dokumentiert.
Ein steinernes Pendant hat auch die Donau: Bei extrem niedrigem Wasser tauchen in der Wachau und am ungarischen Abschnitt Brückenreste und Felsformationen auf, die sonst jahrzehntelang unsichtbar bleiben – in der Theiß wurden heuer die Pfeilerreste einer „Türkenbrücke“ aus dem 16. Jahrhundert sichtbar. Die Botschaft der alten Marken ist überall dieselbe: Niedrigwasser dieser Größenordnung war früher ein Jahrhundertereignis. Jetzt kam es 2018, 2022 und 2026 – dreimal in acht Jahren.
Das Flussbett gibt frei, was Krieg und Zeit versenkt haben
Das dramatischste Schauspiel bietet das serbische Prahovo am Eisernen Tor, gut 600 Flusskilometer hinter Wien. Dort ragen mindestens 20 Wracks deutscher Kriegsschiffe aus der Donau – Teil einer Flotte von bis zu 200 Schiffen, die im September 1944 auf dem Rückzug vor der Roten Armee von den eigenen Besatzungen versenkt wurden, um den Fluss zu blockieren. Viele haben bis heute Munition an Bord, weshalb sie nie gehoben wurden. Mit einem EU-Zuschuss von 16 Millionen Euro lässt Serbien die Wracks nun bis 2028 räumen – sie blockieren eine fünf Kilometer lange Engstelle und kosten das Land rund fünf Millionen Euro jährlich.
In Budapest ist unter der Freiheitsbrücke die „Geisterbrücke“ aufgetaucht – Reste der Franz-Joseph-Brücke von 1896, benannt nach dem österreichischen Kaiser, der sie persönlich eröffnete; die abziehende Wehrmacht sprengte sie im Jänner 1945. Militärhistoriker bargen aus dem Flussbett ein erstaunlich gut erhaltenes DKW-Motorrad aus dem Zweiten Weltkrieg, bei Visegrád tauchte eine steinerne Kanonenkugel auf, vermutlich aus den Burgbelagerungen des 15./16. Jahrhunderts. In Bulgarien gab die Donau Knochen eines jungen Wollhaarmammuts frei, in Warschau fischten Ehrenamtliche eine bis zu 10 000 Jahre alte Geweihaxt aus der Weichsel.
Eine Anmerkung zu Fotos, die derzeit in sozialen Netzwerken kursieren: Das versunkene spanische Dorf Aceredo und das „spanische Stonehenge“ von Guadalperal stammen aus dem Jahr 2022. Spanien hat nach einem regenreichen Frühjahr heuer überdurchschnittlich volle Stauseen – das Epizentrum der Dürre 2026 liegt in Mittel- und Südosteuropa, also direkt vor unserer Haustür.
Vorsicht, Munition: die Kehrseite der freigelegten Ufer
Das Niedrigwasser bringt auch Dinge ans Licht, die man besser nicht findet. In Budapest bargen Sprengstoffexperten am freigelegten Donauufer beim Batthyány-Platz zehn Panzerminen, eine Handgranate und ein Kilogramm Infanteriemunition; eine Woche zuvor war wegen einer Fliegerbombe die Margaretenbrücke gesperrt worden. Am Donauabschnitt bei Százhalombatta meldeten Anwohner binnen eines Monats 28 Munitionsfunde von zehn verschiedenen Stellen.
Näher an Österreich: In der Slowakei legte die Donau bei Virt im Bezirk Komárno eine britische Fliegermine aus dem Zweiten Weltkrieg frei, der Entminungsdienst rückte aus. In Deutschland entdeckte eine Frau beim Gassigehen eine Handgranate am freigelegten Rheinufer, und die hessischen Behörden veröffentlichten eine offizielle Warnung: Munition aus beiden Weltkriegen ist auch nach 80 Jahren im Wasser häufig noch funktionsfähig.
Die Regel für alle, die in diesem Sommer an die niedrige Donau, March oder Thaya gehen, ist einfach: Metallfunde nicht anfassen, nicht bewegen, Polizei rufen (133). Und was historische Artefakte angeht: liegen lassen und melden – ihren Platz im Museum sichern Archäologen, nicht die Jackentasche.
Gütertransport in der Klemme: von der Donau bis zum Rhein
Über die Donau laufen jährlich rund 63 Millionen Tonnen Fracht – Getreide, Erze, Baustoffe, Treibstoffe. Jetzt fahren die Frachter, wenn überhaupt, mit einem Bruchteil der Ladung: Serbische Schleppverbände laden nur noch einen Teil ihres Treibstoffs, der ukrainische Getreideexport über den Donaukorridor verteuerte sich um 3 bis 5 Dollar je Tonne, und Rumänien lässt von der Marine Felsschwellen im Flussbett sprengen, um die Fahrrinne zu retten.
Am Rhein, Deutschlands wichtigster Wasserstraße, passieren die Schiffe die Engstelle Kaub mit rund einem Fünftel ihrer Ladung; die Frachtrate Rotterdam–Karlsruhe versiebenfachte sich auf 150 bis 155 Euro je Tonne. BASF warnt vor Versorgungsengpässen, Thyssenkrupp drosselte die Roheisenproduktion, und das Kieler Institut für Weltwirtschaft schätzt den Schaden für das deutsche BIP im dritten Quartal auf 0,1 bis 0,2 Prozent – grob ein bis zwei Milliarden Euro. Das trifft indirekt auch Österreichs Industrie, die an deutschen Lieferketten hängt.
Ausgerechnet jetzt fällt am Rhein der übliche Plan B aus: Die rechtsrheinische Bahnstrecke ist wegen einer Generalsanierung bis 12. Dezember komplett gesperrt, Güterzüge drängen sich auf der Gegenseite. Logistiker sprechen von einem „Double Whammy“ aus Fluss und Schiene – ein Szenario, das bei der nächsten Niedrigwasserperiode auch dem Donaukorridor droht, wenn Bahnkapazitäten fehlen.
Wasserkraft auf 51 Prozent: Österreichs Strom hängt am Wasser
Für Österreich ist die empfindlichste Stelle die Stromversorgung: Wasserkraft deckt in normalen Jahren rund 60 Prozent der heimischen Erzeugung. Im Juli lief sie laut Branchendaten auf 51 Prozent des Normalwerts – der stärkste Einbruch im Alpenraum (Schweiz: 48 Prozent, Deutschland: 63 Prozent). Verbund-Chef Michael Strugl brachte es auf den Punkt: „Uns fehlt schlicht ein Drittel der Wassermenge, die unsere Kraftwerke normalerweise abarbeiten würden.“
Gleichzeitig fallen in den Nachbarländern die Kraftwerke aus, die sonst aushelfen: Ungarns AKW Paks – normalerweise rund die Hälfte des ungarischen Stroms – wurde am 2./3. August erstmals in 44 Betriebsjahren komplett abgeschaltet, weil die Donau zu niedrig und zu warm für die Kühlung ist. Rumänien nahm einen Block von Cernavodă vom Netz, Frankreichs EDF drosselte im Sommer zeitweise über 9 GW Kernkraftleistung, das Schweizer AKW Beznau stand Ende Juni still.
Die Strompreise spiegeln das wider: Ende Juni erreichte der deutsche Day-Ahead-Preis 210 Euro/MWh, in Belgien sprang er kurzzeitig über 1 000 Euro/MWh, und die Sommerspitzen liegen erstmals auf Winterniveau – getrieben von Klimaanlagen-Nachfrage und Erzeugungsausfällen zugleich. Für Haushalte heißt das: Der Sommer wird zur zweiten Heizsaison der Stromrechnung. Was effizientes Kühlen kostet und bringt, rechnet unser Überhitzungs-Rechner durch.
Was jetzt kommt: Das eigentliche Minimum steht noch bevor
Der wichtigste Satz für den Rest des Jahres lautet: Die Rekorde fielen ungewöhnlich früh. Das hydrologische Minimum der mitteleuropäischen Flüsse liegt typischerweise erst im September und Oktober – der Kauber Rekord von 2018 fiel Ende Oktober, der Budapester im selben Monat. Das EU-Forschungszentrum JRC/Copernicus prognostiziert für weite Teile Europas – ausdrücklich auch für den Alpenraum und den Balkan – deutlich zu trockene Bedingungen mindestens bis September. Die Lage dürfte sich also erst verschärfen, bevor sie sich bessert.
Für Leser in Österreich ist die Botschaft doppelt. Erstens: Dürre und Hitze sind keine getrennten Katastrophen, sondern zwei Gesichter desselben Phänomens – Hitze trocknet die Landschaft durch Verdunstung aus, und die trockene Landschaft heizt sich leichter auf. Der ausgetrocknete Zicksee und die Wasserkraft auf halber Kraft sind zwei Symptome derselben Ursache. Zweitens: Dieser Sommer ist nach Einschätzung der Klimaforscher eine Kostprobe des Normalzustands, auf den Europa zusteuert – 2018, 2022 und 2026 waren keine Ausreißer, sondern eine Serie.
Wie heiß es gerade in Ihrer Stadt ist, zeigt unsere Seite Hitze jetzt, die langfristigen Trends stehen in den Statistiken. Und wer heuer an die niedrige Donau spazieren geht, sieht Flussgeschichte, die sonst Jahrzehnte unsichtbar bleibt – nur bitte: Fassen Sie nichts Metallisches an.
Häufig gestellte Fragen
Warum führt die Donau so wenig Wasser – hat es wirklich so wenig geregnet?
Es kamen drei Faktoren zusammen: Rekordhitze (heißester Juni der westeuropäischen Messgeschichte, Wien-Rekord 40,0 °C), ein monatelanges Regendefizit und extrem wenig Alpenschnee aus dem Winter 2025/26 – am Alpensüdrand war es laut GeoSphere Austria der trockenste Winter der Messgeschichte. Ohne Schmelzwasser fehlt der Donau ihre wichtigste Sommerreserve. Die WWA-Studie zeigt zudem: Hauptmotor der Dürre ist die hitzebedingte Verdunstung, nicht ein Rückgang des Regens.
Ist Österreichs Stromversorgung durch das Niedrigwasser gefährdet?
Akut nicht, aber sie steht unter Druck: Die Wasserkraft lief im Juli auf 51 Prozent des Normalwerts, gleichzeitig fielen mit Paks, Cernavodă und mehreren französischen Reaktoren wichtige Erzeuger in den Nachbarländern aus. Die Folge sind hohe Sommerstrompreise – Ende Juni erreichten die Spitzen erstmals Winterniveau. Gas- und Importstrom gleichen die Lücke aus, aber zu höheren Kosten.
Kann man die Kriegswracks in der Donau besichtigen?
Die bekannteste Stelle ist Prahovo in Serbien am Eisernen Tor, wo mindestens 20 Wracks der 1944 versenkten deutschen Flotte vom Ufer aus sichtbar sind. Ein Zugang direkt zu den Schiffen existiert nicht – und wäre auch gefährlich, weil viele Wracks noch Munition an Bord haben. Serbien lässt sie mit EU-Mitteln bis 2028 räumen; wer sie sehen will, sollte also nicht zu lange warten.
Wann steigen die Pegel wieder?
Voraussichtlich nicht vor dem Herbst. JRC/Copernicus prognostiziert bis mindestens September zu trockene Bedingungen – ausdrücklich auch für den Alpenraum und den Balkan –, und das saisonale Minimum der Donau liegt normalerweise erst im September/Oktober. Die diesjährigen Rekorde fielen ungewöhnlich früh; entscheidend wird der Übergang zur herbstlichen Westwetterlage mit ergiebigem Regen.
Was du als Nächstes lesen kannst
Verwandte Städte
Stadtseiten mit Daten zu Temperaturen und Hitzebelastung.
Quellen und Literaturstütze
- AFP via České noviny – Donau auf Rekordminimum, Schiffe liegen fest (5. 8. 2026): https://www.ceskenoviny.cz/zpravy/afp-hladina-dunaje-je-na-rekordnim-minimu-lode-uvazly-rybari-jsou-bez-prace/2858856
- ORF – Neusiedler See nahe Rekordtief, Zicksee ausgetrocknet (Sommer 2026): https://orf.at/stories/3293688/
- Euronews – Europe's hydropower nears all-time low as summer drought worsens (4. 8. 2026): https://www.euronews.com/2026/08/04/europes-hydropower-nears-all-time-low-as-summer-drought-worsens-is-gas-the-only-backup
- Bloomberg – Rhine Falls to Lowest Since 1880, Disrupting European Trade (3./4. 8. 2026): https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-08-03/rhine-falls-to-lowest-since-1880-disrupting-european-trade
- Al Jazeera – Hungary shuts down Paks nuclear plant amid drought (2. 8. 2026): https://www.aljazeera.com/news/2026/8/2/hungary-plans-to-shut-down-only-nuclear-power-plant-amid-drought
- Smithsonian Magazine – The Danube Reveals Nazi Warships, Bombs and Mammoth Bones (4. 8. 2026): https://www.smithsonianmag.com/smart-news/the-danube-river-has-fallen-to-record-low-water-levels-revealing-nazi-warships-bombs-and-woolly-mammoth-bones-in-its-channel-180989255/
- Daily News Hungary – Bombs in the Danube due to record low water (Juli/August 2026): https://dailynewshungary.com/bombs-danube-record-low-water-levels/
- Děčínský deník – Dürre legt Hungersteine bei Dolní Žleb frei (20. 7. 2026): https://decinsky.denik.cz/zpravy-region/sucho-hladove-kameny-labe-dolni-zleb-decin/
- gCaptain/Bloomberg – Rhine Set for More Disruption After Hitting Lowest on Record (4. 8. 2026): https://gcaptain.com/rhine-set-for-more-disruption-after-hitting-lowest-on-record/
- CNBC – Drought on Rhine and Danube threatens European economy, zitiert Kiel Institut (5. 8. 2026): https://www.cnbc.com/2026/08/05/drought-rhine-danube-water-levels-economy.html
- World Weather Attribution – Increasingly hot Europe faces more severe droughts (23. 7. 2026): https://www.worldweatherattribution.org/increasingly-hot-europe-faces-more-severe-droughts-and-growing-challenges-for-water-and-land-management/
- Copernicus C3S – Hottest June on record for western Europe (Juli 2026): https://climate.copernicus.eu/copernicus-record-heatwave-brings-hottest-june-western-europe-during-second-warmest-june-globally
- GeoSphere Austria – Alpine climate review of the 2025/26 winter half-year: https://www.geosphere.at/en/news-and-events/news/alpine-climate-review-of-the-2025-26-winter-half-year